Bundesweite Rohwasserdatenbank Wasserversorgung

Durch die Rohwasserdatenbank lassen sich Daten von Wasserversorgungsunternehmen zum Vorkommen von Pflanzenschutzmitteln und deren Metaboliten erfassen. Auf Grund dieser Daten bietet die Rohwasserdatenbank eine Übersicht über den qualitativen Zustand der betrachteten Wasservorkommen im Hinblick auf diese Parametergruppen. Beim Auftreten von Auffälligkeiten können abgestimmte Maßnahmen und Handlungsempfehlungen auf lokaler Ebene zur Gegensteuerung von Verunreinigungen des vom Wasserversorger genutzten Rohwassers initiiert werden.

Für den Betrieb und die Auswertung der Datenbank ist der Beirat bestehend aus Vertretern der Wasserwirtschaft (BEDEW, DVGW, VKU, Wasserversorgungunternehmen) und der Pflanzenschutzmittelhersteller (IVA) verantwortlich.

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Gärprodukte im Wandel der Zeit

Am 14. Und 15. März 2017 fand in Leipzig das von der Gütegemeinschaft Gärprodukte e.V. (GGG) organisierte Fachseminar „Gärprodukte im Wandel der Zeit“ über die Perspektiven der Biogastechnologie statt. Die zweitätige Veranstaltung startete mit zwei Überblicksvorträgen zu den aktuellen Änderungen im Energie-, Dünge- und Genehmigungsrecht. Anschließend ging es mit technischen Fragen zur Aufbereitung der festen und flüssigen Gärprodukte weiter. Besonders vielversprechend waren dabei die Aufbereitungstechnologien, die aus dem meist flüssigen Gärprodukt der Biogasanlage vermarktungsfähige Düngemittel herstellen. Auf lange Sicht gesehen sollen aus dem Gärprodukt Einzelprodukte erzeugt werden. Dazu wurden Ergebnisse aus der Anwendung eines Verfahrens, dass derzeit auf einer Biogasanlage in Kupferzell erprobt wird, zur Rückgewinnung von Phosphor und Stickstoff aus flüssigen Gärprodukten vorgestellt. Ein weiterer Vortrag ging über die Potenziale stoffliche Nutzung von Faserstoffen aus Gärprodukten, die in einem Forschungsverbund aus Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaftlern untersucht wird.

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11. Steinfurter Bioenergiefachtagung

Insgesamt werden aktuell rund 9.000 Biogasanlagen in Deutschland betrieben und produzieren mit ca. 4,2 GW etwa 6 % der Bruttostromerzeugung in Deutschland.

Mit den Novellierungen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) 2017 ist es für die Biogasbranche insgesamt schwieriger geworden. Gleichwohl müssen die Biogasanlagen mit den sich wandelnden Situationen in der Landwirtschaft und der gesetzlichen Rahmenbedingungen umgehen.

Eine verstärkte Nutzung von Gülle und alternativen Substraten zur energetischen Nutzung sowie verfahrens- und betriebstechnische Optimierungen und Umstellungen sind für viele Biogasanlagen wichtige Handlungsfelder, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen auch in Zukunft erhalten zu können.

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Runder Tisch Nährstoffmanagement im Emsland

Am 18. Januar 2017 fand das Vorbereitungsgespräch für den „Runden Tisch Nährstoffmanagement“ im Emsland statt. Unter anderem wurde die Problematik der notwendigen Nitrat-Minderung, Zielwerte für die Stickstoff-Düngung und mögliche Maßnahmen mit den Wasserschutz-Beratern und den Beratern des Landvolkes, der Beratungsringe, der Genossenschaften, der Landwirtschaftskammer sowie der privaten Agrarberatung erörtert. Das Fazit lautet: „Die Mengen müssen auf das Maß des Pflanzenbedarfs reduziert werden“. Ein weiterer Diskussionspunkt im Vorbereitungsgespräch war der Mehraufwand an Bürokratie und Beratung der in Zukunft geleistet werden muss. Der „Runde Tisch Nährstoffmanagement“, dem neben den Beratern u.a. auch die Behörden und Wasserversorger angehören sollen, wird sich im Frühjahr konstituieren. Er wird sich mit der Kernfrage beschäftigen, welche Maßnahmen im Emsland konkret notwendig sind, um den Mineraldüngeraufwand nachhaltig zu senken. Im Landkreis Grafschaft Bentheim gibt es diesen Runden Tisch bereits.

Weitere Infos zum Runden Tisch Nährstoffmanagement sowie die Vorträge des Vorbereitungsgesprächs sind auf der Homepage der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu finden: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/58/nav/1257/article/30379.html

INTERREG-Themenkonferenz in Lingen

Auf dem Campus der FH Osnabrück fand am 15. Dezember 2016 die erste INTERREG-Themenkonferenz zum Thema „Energie und CO2-arme Wirtschaft“ statt. Bei der Veranstaltung wurden alle aktuellen INTERREG-Projekte, unter anderem das Projekt Mest op Maat, in kurzen Vorträgen präsentiert. Im Anschluss gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Plan und Praxis“, bei der die Frage, ob INTERREG die richtigen Sektoren und Ergebnisse erreicht im Mittelpunkt stand. Aus der Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Projekte ihren Beitrag zur Energiewende und zur CO2-Reduzierung leisten.

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Weitere Infos zur Themenkonferenz finden Sie auf der Homepage des INTERREG-Programms: www.deutschland-nederland.eu/energie-co2-arme-wirtschaft/

Maschinen-Demonstrationstag in Bad Fallingbostel und Bakum

Am 22. November 2016 fand auf dem Betriebsgelände der Agrar-Energie Obernhaus GmbH & Co. KG in Bad Fallingbostel und am 24. November 2016 auf dem Betriebsgelände der Hubert Schillmöller GmbH in Bakum von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr die Maschinen-Demonstrationstage zur Aufbereitung von Wirtschaftsdüngern statt. Veranstaltet wurden diese durch das 3N Kompetenzzentrum im Rahmen des deutsch-niederländischen Interreg-Verbundprojektes „Mest op Maat – Nachhaltiger Dünger nach Maß“. Dabei wurde das Projekt Mest op Maat vorgestellt und verschiedene Technologien rund um die Gülle- und Gärrestaufbereitung sowie -verwertung präsentiert.

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