11. Steinfurter Bioenergiefachtagung

Insgesamt werden aktuell rund 9.000 Biogasanlagen in Deutschland betrieben und produzieren mit ca. 4,2 GW etwa 6 % der Bruttostromerzeugung in Deutschland.

Mit den Novellierungen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) 2017 ist es für die Biogasbranche insgesamt schwieriger geworden. Gleichwohl müssen die Biogasanlagen mit den sich wandelnden Situationen in der Landwirtschaft und der gesetzlichen Rahmenbedingungen umgehen.

Eine verstärkte Nutzung von Gülle und alternativen Substraten zur energetischen Nutzung sowie verfahrens- und betriebstechnische Optimierungen und Umstellungen sind für viele Biogasanlagen wichtige Handlungsfelder, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen auch in Zukunft erhalten zu können.

Die Branche steht in Deutschland ebenfalls vor der Fragestellung, was geschieht mit Anlagen die in den kommenden Jahren aus dem EEG herausfallen. Welche technischen Konzepte zur Anlagenoptimierung lassen sich bereits heute an bestehenden Anlagen umsetzen und wie sieht ein Anlagenbetrieb in den kommenden Jahren aus?

Diese Fragestellungen und Handlungsfelder wurden im Rahmen der 11. Bioenergiefachtagung behandelt und beleuchtet. Der Schwerpunkt lag dabei auf den aktuellen und praxisnahen Entwicklungen in der Biogastechnologie. Darüber hinaus wurde auch ein Blick in die Zukunft der Biogasbranche geworfen.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der FH Münster, der EnergieAgentur.NRW und dem Kreis Steinfurt durchgeführt.

Weiter Infos zur 11. Steinfurter Bioenergiefachtagung sowie das Tagungsprogramm, Vorträge und Bilder zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der FH Münster: https://www.fh-muenster.de/fb4/aktuelles/seminar_symposium_workshop/2017/bioenergiefachtagung11.php